LATEINTAG 2008

VENITE ! INTRATE ! AUDITE ! CAPITE ! LEGITE ! CANTATE !

Wir heissen Sie herzlich willkommen am ersten schweizerischen Lateintag:
am Samstag, 15. November 2008 in Brugg.

Fachleute, Kenner und Nutzer des Lateins werden Sie einführen in die vielgestaltigen Seiten dieser faszinierenden Sprache. Die Universitäten Zürich, Basel, Bern, Freiburg, Lausanne und Berlin schicken Referenten. Fachleute aus Medizin und Recht, aus Kultur und Sprachwissenschaft werden Einblick geben.

  • Lateinischer Smalltalk, Journalistenlatein, Apothekerlatein, Latein im Auto und an den Hauswänden?
  • Latein bei Wilhelm Tell, Latein bei den Habsburgern, Latein auf der Bühne, Latein auf Stein?
  • Latein im Internet, im Zivilgesetzbuch und im Obligationenrecht?
  • Wollten Sie schon lange wissen, warum 850 Millionen Menschen weltweit eine lateinische Sprache sprechen?
  • Wollten Sie schon lange wissen, warum sich lateinische und deutsche Wörter so oft gleichen?

Die Chancen, dass Latein Verbindendes zwischen Menschen und Kulturen aufzeigt, wollen wir in der Gegenwart nützen. Der Verein LATEINTAG.CH setzt sich zum Ziel, das Latein an die Öffentlichkeit zu bringen. Latein ist eine verbindende Klammer über unser Land, seit der Namensgebung CH, seit dem HELVETIA auf den Briefmarken. Aber auch weit darüber hinaus. – Wir wollen es sichtbar und hörbar machen.

Lassen Sie sich überraschen.

FOTOS

TAGESPROGRAMM

CURSUS

10:00 - 17:00 Uhr
35 Fachleute, Kenner oder Nutzer von LATEIN, geben je einstündige Einblicke in die lateinische Sprache: ihre Inhalte und ihre Anwendungen, ihre Schönheiten und ihre Tricks: Details siehe Tabelle.

SCHOLA LATINA

10:00 - 17:00 Uhr
für 10 bis 13 Jährige
Quiz „Wer wird Sesterzenmillionär?“ zum Mitmachen 10:00 und 13:00 Uhr
Römische Theatersketches zum Zuschauen 11:30 und 14:30 Uhr
Von Helden und Maulhelden: Die Lateintheatertruppe
der Uni Basel spielt ein Stück lateinische Komödie. 16:00 Uhr

IMPROVISA

16:00 - 17:00 Uhr
Die goldenen Geschichten von den Anfängen oder wie das Leben immer mühsamer wird.
Tanja Braendle, Kantonsschule Baden, hat in Latein, Griechisch, Sanskrit und Aramäisch Geschichten von den Anfängen der Menschheit gelesen. Sie präsentiert uns die Rosinen aus ihrer Maturarbeit.

Im Salzhaus:

FESTAKT UND GUSTATIO

17:30 Uhr

CERTAMEN CATULLUM CANTARE

18:00 Uhr
Finale des Wettbewerbs: Lateinschülerinnen und –schüler haben ein Gedicht des antiken Dichters Catull in ihre musikalische Sprache übersetzt.
Jury: Annakin alias Ann Kathrin Lüthi („Falling Into Place“), Ardina Nehring, Kantonsschule Baden, Maurice Velati, Radio DRS. Moderation: Simon Chen.

MUSICA

20:00 Uhr
SI VOX EST, CANTA, SI MOLLIA BRACCHIA, SALTA, ET QUACUMQUE POTES ARTE PLACERE, PLACE.
Hast du Stimme, so sing; sind die Arme geschmeidig, so tanze; hast du Gaben noch sonst, um zu gefallen, dann tu’s! Ovidius, Ars amatoria

colla voce das Vokalensemble von Universität und ETH Zürich unter der Leitung von Lukas Reinitzer, singt zum Abschluss des Lateintages Lieder von Jacobus Gallus. Die Texte stammen von Ovid, Ars amatoria, von Horaz, von Martial.

 

FLYER

SPONSOREN, STIFTUNGEN & GÖNNER/INNEN

DANKE FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG

Ruedi Wassmer Zürich, Lotteriefonds Kanton Aargau, Firma Bucherer Luzern, ULRICO HOEPLI-STIFTUNG, Josef Müller Stiftung Muri, Helvetia Patria, Hanspeter Koch Wettingen, Aargauer Zeitung, Dr. phil. Antoinette Hauri-Karrer Dättwil, Catherine und Hanspeter Funk Baden, Neue Aargauer Bank Vergabungswesen, Barbara Fischer Aarau, Christoph Riedweg Roma, Jan Kocher Baden, Ruth Humbel Näf Birmenstorf, Dr. med. Peter Eichenberger Bremgarten, Odo und Christa Camponovo-Weber Baden, Karl Scherer Baden, Dr. Christoph Kurt Strengelbach, Prof. Dr. Peter Stotz-Fuhrer Bülach